Was haben Katzen und der Planet Uranus gemeinsam? Ja, das kann ich ganz gut erklären. Eckart Tolle hat einmal gesagt: „Ich lebte mit vielen Zen-Meistern zusammen. Es waren alles Katzen.“  Die Katzen werden zu Recht dem Planeten Uranus zugeornet, denn sie sind wahrhaft unabhängig und nicht erziehbar. Davon kann ich ein Lied singen. Und genau deshalb liebe ich sie so sehr.

Der Planet Uranus wurde bezeichnenderweise entdeckt 1781 am Vorabend der französischen Revolution und vom Unabhängigkeitskrieg der Nord – und Südstaaten in der USA. Die Parole beim Sturm auf die Bastille am 14.Jui 1789 lautete: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
Das sind auch die Themen die Uranus symbolisch verkörpert. Uranus verlangt, dass wir unsere Freiheit leben, koste es, was es wolle. Dem Wassermann und dem Luftelement zugeordnet ist er zuständig für Individualität und das NEIN der Befreiung. Wenn Uranus sich als Transit auslöst, sticht er gegen die Gewohnheit. Er schlägt ein wie der Blitz. Er kündigt sich nicht an, er ist plötzlich da. Er bringt uns der Wahrheit näher, läßt uns authentisch, wahrhaftig werden. Das Aufgeben von Gewohnheiten und Sicherheiten ist sein Programm. Das muß ausgehalten werden.
Wo Uranus auftritt wird elektrifiziert, gesprengt, explodiert, zersplittert …

Uranus hat dabei verschiedene Intensitätsgrade:
Es beginnt mit einer neuen Idee,
gefolgt vom Bedürfnis nach Abwechslung.
Man möchte sich befreien.
der gedanke kommt: Jetzt komme ich selbst dran und lebe jetzt endlich mal mein eigenes Leben.
Alle Lebensbereiche werden dabei in Mitleidenschaft gezogen. Alles steht zur Debatte. Alle Rollen.

Wir befinden uns spätestens jetzt im Wassermann-Zeitalter: Alle Sicherheiten werden weggezogen, ein ständiger Wandlungsprozess findet statt. Corona ist unter anderem der Startschuss…