
Präsenztraining & Schauspielcoaching
Ich unterstütze Referent:innen und Schauspieler:innen dabei, ihre Präsenz, Ausdruckskraft und emotionale Glaubwürdigkeit zu entwickeln.
Grundlage meiner Arbeit ist meine langjährige, supervidierte Qualifikation als Strasberg-Trainerin in der Arbeit mit dem emotionalen Gedächtnis nach Lee Strasberg („The Method“). Ausgebildet wurde ich in Berlin, Paris, Köln und Zakynthos bei Walter Lott und Dominik de Fazio, Dozenten am Actors Studio New York.
Angebote für Referent:innen und Schauspieler:innen
„Method Acting“ nach Lee Strasberg

Der Goldene Topf – Probe mit dem Ensemble Petra Weifenbach Christof Seeger-Zurmühlen Gwendolin Gemmrich Guido Aengenheyster Isabell Brenner Nadine Sieber Svenja Wasser
Neben meiner mehr als 30-jährigen Tätigkeit als Theaterregisseurin leitete ich Schauspielschulen und inszenierte mit Auszubildenden Produktionen, die großes öffentliches Interesse fanden. Ich war unter anderem Dozentin an der Musikhochschule Köln und an der Alanus Hochschule in Alfter.
Meine Ausbildung in der „Method“
1978–1984 absolvierte ich in Paris, Köln und Griechenland eine Ausbildung zur Trainerin der Strasberg-Methode bei Walter Lott und Dominik de Fazio, Dozenten am Actors Studio New York unter der Leitung von Lee Strasberg. Dazu gehörte ein dreimonatiges Intensivseminar mit Supervision.
DIE STRASBERG-METHODE
Schauspielkunst auf höchstem Niveau
Sie gilt weltweit als eine der bedeutendsten Schauspielmethoden.
Nach dieser Methode arbeiteten einige der bedeutendsten Schauspieler:innen des 20. Jahrhunderts: Marlon Brando, Al Pacino, Robert De Niro, Dustin Hoffman, Ellen Burstyn, Harvey Keitel, Sally Field, Marilyn Monroe, Jane Fonda und viele weitere.
Die „Method“
Die „Method“ nach Lee Strasberg ist eine Technik für Schauspieler:innen, die auf drei Säulen aufbaut:
Relaxation: Ein speziell für die Methode entwickeltes Entspannungstraining.
Die Sinne – Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Tasten – werden intensiv trainiert und sensibilisiert. Dabei findet der Schauspieler sogenannte „Trigger“. Beim Hören einer Vogelstimme, beim Knarren einer Tür oder beim Geruch von Kaffee werden Erinnerungen aktiviert, an die Gefühle gekoppelt sind, die der Schauspieler in seinem Spiel einsetzen kann.
Sense – memory: Eine längere Erinnerungssequenz wird minutiös aus der Vergangenheit hervorgeholt und das dabei erlebte Gefühl für eine Szene eingesetzt.

Beispiel:
In dem Stück „Der Tod des Handlungsreisenden“ von Arthur Miller gibt es eine zentrale Szene, in welcher der Sohn Biff sich mit seinem Vater bis aufs Messer streitet.
Der Schauspieler, der den Biff spielt, holt sich aus seiner persönlichen Erinnerung eine Szene aus seinem Leben, in der er sich bis aufs Blut mit seiner Mutter, seinem Vater, seinem Bruder, seinem Lehrer oder einem anderen Menschen gestritten hat und sucht dabei nach dem „Trigger“.
Was war es genau, das mich damals so wütend gemacht hat, dass ich hätte morden können?
Wenn er nun die Szene auf der Bühne spielt, braucht er nur noch den Körper zu entspannen, sein Sinngedächthnis einzusetzen und sich an den „Trigger“ zu erinnern, und schon schießen Mordlust und Wut in ihm hoch. Er wird die Szene grandios spielen, und kein Zuschauer wird ahnen, dass er dabei an eine eigene Erinnerung anknüpft.
Bild: Walter Lott


